Karriere: Seien Sie, was Sie seien wollen

Mark Twain sagte einmal: “If you want to be a writer, write!” (Wenn du Schriftsteller werden willst, dann schreibe!)

Möchten Sie zum Teamleiter befördert werden, dann müssen Sie wie ein Teamleiter handeln. Wenn Sie Geschäftsführer werden wollen, dann müssen Sie auch dessen Verantwortung übernehmen.

Sägen Sie nicht am Stuhl der Person, deren Job Sie haben möchten. Helfen Sie ihm statt dessen seine schwierige Aufgabe zu lösen.

Zeigen Sie, dass Sie verantwortlich handeln und sich Gedanken um die Abteilung oder Firma machen. Man wird schneller auf Sie aufmerksam werden, als Sie glauben. Denn auch Ihr Vorgesetzter wird einmal befördert und seine Stelle wird dann frei. Oder es wird eine neuen Abteilung gegründet und man sucht einen Leiter dafür. Vielleicht werden Sie sogar von der Konkurrenz entdeckt.

Der Punkt ist: Sie bekommen den Job, wenn Sie zeigen, dass Sie etwas dafür tun und wenn Sie beweisen, daß Sie die richtigen Voraussetzungen für diesen Job haben.

Soviel bringt PR

Pressemitteilungen sollen der Presse etwas mitteilen — klar. Doch Informationen, die Ihr Unternehmen an Journalisten sendet, bringen mehr als blanke Informationsvermittlung.

Natürlich ist die Veröffentlichung von Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen erstes Ziel einer Pressemitteilung. Doch viel zu oft erscheinen Infos nicht, oder landen ganz versteckt im Aktuell-Teils einer Fachzeitschrift. Viele Presseverantwortliche werfen dann die Flinte ins Korn und schränken ihre Aktivitäten ein. Das ist falsch. Denn regelmäßige Pressemitteilungen bewirken weit mehr als nur reine Informationsvermittlung.

Erinnerungseffekt
Wenn Sie in einem festen Turnus Mitteilungen an die Presse schicken, steigert dies die Präsenz Ihres Unternehmens in Redaktionen und bei Journalisten. Auch wenn die Mitteilung nicht erscheint, so wurde sie meist doch gelesen und der Redakteur erinnert sich bei seinem nächsten Test oder der nächsten Kaufberatung an Ihre Produkte.

Archivierung
Viele Redaktionen archivieren außerdem die Mitteilungen, um sie zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden. Wenn dann zu einem bestimmten Thema recherchiert wird, sucht man in den Redaktionen die passenden Mitteilungen wieder heraus. Meist wenden sich die Redakteure dann nochmals an Ihr Unternehmen, um weitere oder aktualisierte Unterlagen anzufordern. Da meist nur die Mitteilung selbst archiviert wird, ist es wichtig, daß Ihre komplette Anschrift inklusive Telefonnummer und Durchwahl angegeben ist. Damit der Journalist zudem weiß, ob die Meldung noch aktuell ist, sollte das Veröffentlichungsdatum ebenfalls auf der Mitteilung vermerkt sein.
(weiterlesen…)

Pressemitteilungen per E-Mail

Der einfachste Weg, Pressemitteilungen zu versenden ist, sie per E-Mail auf den Weg zu bringen. Beachten Sie dabei folgende Regeln:

- Überschrift in die Betreff-Zeile: Schreiben Sie in die Betreff-Zeile am besten Ihren Firmennamen und nach einem Doppelpunkt die Überschrift.
Beispiel: Hubermeier: Neue Plattwalzenlager

- Wenn Sie die Mail an mehrere Journalisten gleichzeitig versenden wollen, schreiben Sie die Adressen in das Blind-Copy-Feld. Dieses erkennen Sie am bcc:. Dann bekommen die Journalisten nicht den kompletten Verteiler mitübertragen. Das spart Bandbreite und Nerven.

- Wenn Sie einen großen Mail-Verteiler haben, richten Sie eine Mailing-Liste ein. Das ist eine Mail-Adresse bei Ihrem Provider, an die Sie die Mitteilung verschicken. Von dort aus geht die Mitteilung dann an alle Empfänger.

- Versenden Sie nicht einfach eine Word-Datei. Die ist zu groß für ein wenig Text. Außerdem erfordert diese Mail Aktivität beim Leser: Er muss sie erst öffnen, bevor er die Information bekommt. Bei der täglich anbrandenden Flut an Mitteilungen ist das ein K.O.-Kriterium.
(weiterlesen…)

Pressemitteilungen schreiben lernen

Die Pressemitteilung: Schnittstelle zur Redaktion
Gute Pressearbeit ist ebenso wichtig wie gute Werbung. Doch eine Pressemitteilung muß sich an Leitlinien halten, um erfolgreich zusein. Leitsatz für die Pressemitteilung: Das Wichtigste zuerst!

1. Die Überschrift
Im Durchschnitt verwendet ein Redakteur rund 10 Sekunden darauf, zu entscheiden, ob eine Pressemitteilung für ihn relevant ist oder nicht. Diese Zeit muß man nutzen, um dem Jounalisten klarzumachen, worum es in einer Meldung geht: Die Überschrift zählt. Wenn der Redakteur schnell Klarheit darüber hat, in welchen Bereich eine Meldung einzuordnen ist, kann er diese an den zuständigen Kollegen weiterleiten oder sie selbst verarbeiten. Muß er erst länger nachsehen, um das Thema der Mitteilung zu erkennen, wandert das Papier in den Abfall.

Gehen Sie also bereits in der Überschrift auf das Hauptthema ein.

Zum Beispiel:
Neue Textverarbeitung für DOS
XXX-Niederlassung in Y-Stadt gegründet
Meier übernimmt Vorstand von Müller und Co.

2. Das Lead, die W-Fragen
Hat sich der Leser nach der Überschrift entschlossen, weiterzulesen, haben Sie schon die halbe Miete: Er interessiert sich für das Thema. Jetzt gilt es in den ersten Sätzen alle wichtigen Fakten rüberzubringen. Denn der Redakteur hat wenig Zeit, muß die Informationen also möglichst schnell bekommen. Zu diesen Zwecken gibt es das Lead, den Vorspann. Die Tagespresse arbeitet besonders stark mit dem Lead, denn sie wissen: Der Leser hat wenig Zeit und muß in kurzen klaren Sätzen schnell über alle Fakten informiert werden.

Um wirklich keine der Fakten zu vergessen, sollten Sie sich selbst die sogenannten W-Fragen stellen und diese im Lead beantworten. Die W-Fragen sind: Wer macht was, wann, wo, wie und warum (auch ein “für wie viel” ließe sich hier noch unterbringen). Für einen guten Vorspann reichen unter Umständen schon ein paar dieser W-Fragen. Immer dabei sein sollten allerdings die Fragen wer, was und wann. Im ersten Satz schon muß klar werden, worum es geht - das wichtigste zuerst! Ein Beispiel:

Kleinweich beginnt am 13. April mit der Auslieferung ihrer Textverarbeitung Fensterwort 2.
(weiterlesen…)

Den Ruhepunkt in der Stimme finden

Wenn infolge von Streß oder falschem Gebrauch eine Stimme zu hoch angesetzt wird, klingt sie unsympatisch und kommt nicht an. Jede Stimme hat einen so genannten Ruhepunkt, wo sie frei ausschwingt, voll und sympatisch klingt.

Von diesem Ruhepunkt der Stimme aus sollte man jeden stimmlichen Einsatz beginnen. Einfaches, entspanntes Zählen (21,22,23,24..), vor sich hinbrummeln oder einen Kinderlied vor sich hinleiern hilft, diesen Spannungspunkt zu erahnen.

Wenn man ihn im Alltag immer wieder erreicht, weiß man auch, daß man streßfrei ist.

Präsentation: Auf die Geste kommt es an

Wollen Sie bei einer Präsentation oder einem Vortrag Ihr Publikum begeistern, dann achten Sie auf Ihre Gestik.

Je nach dem in welcher Höhe Sie Ihre Hände halten, wird Ihr Auftritt als negativ, neutral oder positiv bewertet.

Optimal ist es, wenn Sie vor allem in Brusthöhe und über der Gürtellinie gestikulieren.

Neutral und unbestimmt wirken Sie auf Ihre Zuschauer, wenn Sie in Höhe der Gürtellinie gestikulieren.

Negativ, weil arrogant und desinteressiert wirkt es, wenn Sie Ihre Hände unterhalb der Gürtellinie halten.

Präsentation: Wohin mit den Händen

Bei einer Präsentation beruht ein Großteil Ihrer Wirkung auf dem, was Sie mit Ihren Händen machen. Gemäßigtes Gestikulieren unterstreicht Ihre Aussagen, macht den Vortrag lebendig und zeigt, dass Sie auf die Zuhörer eingehen.

Absolut verboten ist deshalb:

- beide Hände in der Hosentasche zu haben,

- die Hände hinter dem Rücken zu verschränken.

Wenn Sie mit zwei Händen nichts anfangen können, dann können Sie ruhig eine Hand in die Hosentage stecken oder sich auf dem Rednerpult abstützen. Das wirkt oftmals natürlicher, als unbeholfenes Gestikulieren mit zwei Händen.

Cross Selling im Telefonverkauf

Telefonische Anfragen zu bearbeiten und zu beantworten, kostet Zeit und Geld. Die unverbindliche Anfrage oder das Anfordern eines Angebots belastet Ihr Unternehmen.

Lehren Sie Ihre Mitarbeiter die Cross-Selling-Methode: Der Kunde wünscht A. Ihr Telefonmitarbeiter bietet ihm B an; der Kunde kauft B. Beispiele:

1. Ein Kunde möchte den Preis für Lösungsmittel einer kleinen Menge wissen. Der Telefonmitarbeiter bietet ihm eine größere Menge an, bei der der Preis pro Liter wesentlich günstiger ist.

2. Bestellt der Kunde einen billigen Laserdrucker für seinen Computer, wird ihm ein schnellerer und leistungsstärkerer Laserdrucker angeboten.

3. Der Kunde wünscht ein Muster eines Artikels. Der Telefonmitarbeiter schlägt einen Probeauftrag vor.

4. Ein Großhandelsverkäufer erhält eine Bestellung über Schreibpapier. Sofort offeriert er 10 Dutzend Kugelschreiber.

5. Ein Kunde verlangt einen Produktprospekt. Stattdessen bietet ihm der Telefonverkäufer Kauf mit Rückgaberecht an.

Richtig telefonieren

Telefonate mit dem Finanzamt, mit dem Chef oder mit einem wichtigen Kunden machen viele Menschen nervös. So bleiben Sie ruhig und führen ein gutes Gespräch:

1. Bereiten Sie sich auf das Telefonat vor. Notieren Sie vor dem Anruf alle Fragen, die Sie stellen möchten. Auf diese Art vergessen Sie in der Aufregung nichts.

2. Führen Sie das Gespräch an einem ruhigen Ort. Geben Sie anderen Familienmitgliedern oder Arbeitskollegen Bescheid, dass Sie nicht gestört werden möchten. So vermeiden Sie Unterbrechungen und Unruhe während des Gesprächs.

Aktiv zuhören

Gespräche mit Ihrem Partner oder dem Kunden werden effektiver und besser, wenn Sie aktiv zuhören:

1. Schenken Sie Ihrem Geprächspartner Aufmerksamkeit. Halten Sie Ihre Gedanken beim Thema und schweifen Sie nicht ab. Die einfachste Möglichkeit Interesse an dem Gespräch zu zeigen ist, Blickkontakt herzustellen.

2. Geben Sie ein positives Feedback. Lächeln und nicken Sie hin und wieder.

3. Lassen Sie den Redner aussprechen. Wenn Sie unterbrechen, legen Sie Desinteresse und Egoismus an den Tag.

4. Fassen Sie die Aussage des Anderen am Ende kurz zusammen. So gehen Sie sicher, dass Sie den Inhalt richtig verstanden haben. Ihr Gesprächspartner erkennt, dass Sie interessiert sind und fühlt sich verstanden.

5. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. So verhindern Sie Mißverständnisse und zeigen, dass Ihnen an dem Gespräch etwas liegt