Wie gut kennen Sie Ihre Kunden?

Auswertungen in verschiedenen Wirtschaftszweigen haben gezeigt, daß eine 5%ige Steigerung der Kundenbindung bis zu 20% mehr Erträge bringen kann.

Auch Sie können von dieser Erkenntnis profitieren.

Machen Sie sich bewußt, daß es grundsätzlich kostengünstiger ist, dauerhafte oder zusätzliche Geschäfte mit zufriedenen Stammkunden zu machen, als neue Kunden zu gewinnen (worauf Sie natürlich trotzdem nicht Verzichten sollten). Einen Stammkunden, dessen Wünsche und Vorlieben Sie kennen, brauchen Sie nicht mehr lange “auf den Zahn zu fühlen”. Sie können sofort Angebote seiner “Preisklasse” vorlegen. Auch können Sie auf bestimmte Serviceangebote und zusätzliche Leistungen verzichten, wenn Sie wissen, worauf Ihr Kunde keinen Wert legt.

Telefontips: Kunden am Telefon

Vom anrufenden Kunden lebt Ihr gesamtes Unternehmen. Jeder Interessent, der Sie nicht erreicht oder auflegt, bevor Sie abgehoben haben, bedeutet für Sie eine verpaßte Umsatzchance. Dieser Tatsache sollten sich alle Mitarbeiter Ihres Betriebes stets bewußt sein. Vermeiden Sie deshalb diese 3 Fehler in Ihrem Betrieb:

Fehler 1: Sie führen ein hausinternes Gespräch und reagieren nicht oder erst nach mehr als dreimaligem Klingeln auf einen von außen kommenden Anruf.
Richtig: Externe Gespräche haben Vorrang vor internen. Unterbrechen Sie Ihr Gespräch sofort und nehmen Sie den externen Anruf an. Stellen Sie sicher, daß sich alle Mitarbeiter ebenso verhalten und verabreden Sie einen kurzen Hinweis für diese Fälle. Beispielsweise: “Ich bekomme einen externen Anruf und rufe sie gleich zurück.” So weiß jeder Mitarbeiter, daß Notwendigkeit das Handeln beherrscht und nicht Unhöflichkeit.

Fehler 2: Ihr externer Anrufer hat ein Problem, das Sie nicht sofort am Telefon lösen können oder für das Sie nicht zuständig sind - und Sie verschieben Ihre Hilfe auf unbestimmte Zeit.
Richtig: Praktizieren Sie “problem ownership” und übernehmen Sie das Problem: Nummer und Erreichbarkeit des Kunden notieren und Rückruf spätestens nach 24 Stunden zusagen.
Trick: Trotzdem früher melden, falls Sie bereits genügend Erkenntnisse für einen konkreten Zwischenbericht gewonnen haben: “Das von Ihnen gewünschte Ersatzteil ist lieferbar und bereits unterwegs, ich rufe Sie sofort an, wenn es bei uns eingetroffen ist.”

Fehler 3: Sie oder ein Mitarbeiter sind nur einige Minuten abwesend, aber niemand fühlt sich für das verwaiste Telefon verantwortlich.
Richtig: Bei Raumnutzung durch mehrere Personen dafür sorgen, daß anwesende Mitarbeiter das Gespräch annehmen. Falls technisch möglich: Telefon auf einen anderen Mitarbeiter umstellen. Dieser Handgriff sollte jedem geläufig sein - auch wenn viele Telefonanlagen umständlich zu bedienen sind. Eine auf dem Telefon angebrachte Notiz mit den Bedienschritten schafft Abhilfe.

Blog Karnival

Am Freitag dieser Woche ist der erste deutsche Blog Karneval gestartet, welcher am 11.11 endet. Dabei geht es darum, Artikel zu einem vorgegebenen Thema zu schreiben, welche in dem initiierenden Blog zusammengefasst publiziert werden. Dieser Blog macht natürlich auch mit.

Das Thema des Blog Karnivals heißt:

Akquise: Kunden und Aufträge finden
und gewinnen. Wichtige und nützliche Tipps für FreiberuflerInnen, Einzel-
oder KleinunternehmerInnnen.

Mehr Infos zum Blog Karnival finden Sie auf:
streuverluste
cio-weblog
klauseck
connectedmarketing
kubitz
basicthinking

Was in der Venture-Capital-Szene derzeit “in” ist…

Wireless:
Der drahtlose Zugang zum Internet übers Handy ist in der Venture-Capital-Szene derzeit das Thema Nummer eins. Alles ist gefragt, was die Infrastruktur verbessert. Wer Einfälle zur mobilen Anbindung des Autos an das Internet hat, rennt bei Geldgebern derzeit offenen Türen ein.

M-Commerce:
Bald kaufen wir alle unsere Kinokarten und unser Bahn-Ticket übers Handy. Bis dahin gibt´s noch einige offene Nischen für Gründer.

Konvergente Technologien:
Wireless, Hardware und Software miteinander verbinden - ein Zukunftstrend.

Optische Netzwerke:
Immer größere Datenmengen werden immer schneller übertragen. Hardware-Komponenten sind gefordert, die Infrastruktur aufbauen und es erlauben, Videos problemlos aus dem Internet auf den PC herunterzuladen.

Life-Science:
Medikamente, Forschungstechnologien, Organzucht - alles, was sich mit der Gesundheit des Menschen beschäftigt begeisteter Risikokapitalisten. Besonders erwünscht: Ideen im Bereich Bio-Chips und Bioinformatik. Besonders willkommen: Gründer, die maßgeschneiderte Therapien anbieten können.

Telemedizin:
Noch längst nicht ausgeschöpft sind Technologien zur Übertragung von Patientendaten von zu Hause an den Arzt oder zur Fernüberwachung von beispielsweise Herzinfarktgefährdeten. Ein riesiger Zukunftsmarkt.

Fehler der Start-ups bei der Suche nach Risikokapital

Auf der Suche nach Risikokapital? Vermeiden Sie unbedingt:

1.) … sich nur bei einer einzigen Venture-Capital-Gesellschaft zu bewerben. Sprechen Sie immer mit mehreren Risikokapitalgebern.

2.) … beim Vorstellungsgespräch das Portfolio und die Spezialbereiche des VC´s nicht zu kennen. Informieren Sie sich vorher übers Internet.

3.) … blind aus dot.com ein dot.de zu machen. Wenn Sie schon ein Konzept aus den USA kopieren, dann sollten Sie es wenigstens dem europäischen Markt anpassen.

4.) … keinen persönlichen Kontakt zum VC zu suchen. Die besten Chancen haben Sie, wenn Sie jemanden begeistern können, der den Kapitalgeber gut kennt.

5.) … bei den Gewinnerwartungen zu übertreiben. Das wird vom Venture-Capital-Geber als Inkompetenz des Management-Teams aufgefasst.

6.) … Kritik und Tipps vom VC im ersten Gespräch abzuwürgen. Seien Sie immer offen und gehen Sie auf Ratschläge ein.

7.) … in Turnschuhen zum Gesprächstermin zu erscheinen. Professionelles Auftreten ist auch in der New Economy bei solchen Terminen absolut notwendig. Üben Sie Ihre Präsentation ausgiebig.

8.) … sich alleine zu bewerben. Beim Risikokapital hat man nur als Team eine Chance, bei schnellem Firmenwachstum ist der Einzelgänger noch schneller überfordert.

9.) … risikoscheu zu sein. Venture-Capitalists erwarten, dass auch Sie das Risiko mittragen, finanzielles und persönliches Engagement zeigen.

10.) … den Business-Plan für Experten zu schreiben. Die Venture-Capital-Firmen wollen so schnell wie möglich verstehen, worum es geht.

Auf die tägliche Informationsflut vorbereiten

1. Blättern - einfach so
Vergessen Sie das planlose Querlesen. Das hat noch keinem etwas gebracht. Versuchen Sie es stattdessen mit Blättern im Sekundentakt, aber ohne wirklich zu lesen. nehmen Sie als Trainingsgerät ein Buch. Knicken Sie es vorsichtig nach hinten über den Rücken und streichen Sie mit dem Handballen die Seiten dort nach, wo sie gebunden sind. Ein Taschenbuch gehört in beide Hände, der Buchrücken zeigt zu Ihnen. Dann rollen Sie es wie eine Zeitung in beide Richtungen auf.
Legen Sie das Buch nun hin und blättern Sie es so schnell es geht durch. Halten Sie auch dann nicht inne, wenn Sie versehentlich mehrere Seiten auf einmal umgeschlagen haben. Der Konzentrationsverlust ist größer als das Wissen, das Ihnen auf den entgangenen Seiten vermeintlich durch die Lappen gegangen ist. Die Augen fliegen beim Blättern frei über den Text, ohne sich irgendwo festzubeißen. Führen Sie eine Hand von rechts oben nach links unten über jede Doppelseite. Ihre Augen erfassen damit ein Viertel der Textmenge. Machen Sie Pause und versuchen Sie dann, sich ein Bild von dem Text zu machen.

2. Lesen - nur keinen Müll
Schauen Sie sich Bilder und Grafiken zuerst an. Meist können Sie dann auf das Lesen des jeweiligen Kapitels getrost verzichten. Texte erklären meist ohnehin nur die Schaubilder, die sich eigentlich von ganz allein erschließen sollten. Zwei Drittel normaler Texte sind ohnehin Ballast, sogar Lehr- und Fachbücher bestehen in der Regel aus einem Viertel Sprachmüll. Gewöhnen Sie sich deshalb an, zuerst Einleitung und Schluss längerer Texte zu lesen, dann Vorspänne und Zusammenfassungen einzelner Kapitel. Wichtige Anhaltspunkte sind gefettete oder kursiv gedruckte Sätze oder Absätze. Sie liefern häufig das Fazit der jeweiligen Passage. Den Rest können Sie sich schenken.
Überprüfen Sie jedoch kritisch bei jeder Etappe, ob Ihr Leseziel bereits erreicht ist. Fragen Sie sich: Passt der Buchinhalt zu meinem Lesezweck? Und brechen Sie die Lektüre sofort ab, wenn Sie alle nötigen Informationen zusammenhaben, auch wenn Sie erst bis zur Hälfte vorgedrungen sind. Viel schlauer werden Sie nicht mehr werden.

3. Suchen - mit dem Finger
Damit überprüfen Sie, ob ein Text für ein Thema, das Sie interessiert, überhaupt wichtig ist. Lassen Sie einen Stift oder einfach den Zeigefinger Ihrer Schreibhand über den Text wandern und sprechen Sie den gesuchten Begriff lautlos vor sich hin. Finger oder Stift dürfen das Papier nicht berühren. Bei kürzeren Texten reicht es, wenn Sie nur Ihre Augen über den Text wandern lassen, um ein entscheidendes Stichwort zu entdecken.

4. Malen - als Stütze
Filtern Sie nach jedem Kapitel aus dem Gelesenen Schlüsselwörter heraus. Dann malen Sie sich ein Bild vom Text. Diese Technik hilft, den Inhalt besser zu behalten und erspart Ihnen das nochmalige Nachlesen. Bei diesem Mind-Mapping platzieren Sie eine Skizze, die das Hauptthema des jeweiligen Kapitels illustriert in die Mitte einer quer gelegten Din-A4-Seite. Es geht dabei nicht um Schönheit der Darstellung, sondern um eine visuelle Gedächtnisstütze. Hauptgedanken gehen von diesem Bildmittelpunkt aus und verzweigen sich in die dazugehörigen Nebengedanken. In jede Zeile steht nur ein Wort. Das fördert die Assoziationsfähigkeit. Verwenden Sie Zahlen oder Codes, um die Gedanken in die richtige Reihenfolge zu bringen. Versuchen Sie möglichst wenig mit Wörtern zu arbeiten. Kleine Zeichnungen, Farben und Symbole dagegen erleichtern dem Gedächtnis die Arbeit, sie lassen sich einfach besser behalten. Wem das Zeichnen zu mühselig ist, kann sich nach der gleichen Technik auch ein Textbild erstellen, ohne Zeichnungen, nur mit den Schlüsselwörtern und Pfeilen, die diese miteinander verbinden. Haben Sie einzelne Bilder von allen Kapiteln erstellt, fassen Sie diese zu einem einzigen Gemälde zusammen.

Ohne Lampenfieber neue Menschen kennen lernen

So besiegen Sie Ihre Aufregung, wenn Sie neue Leute treffen:

- Denken Sie optimistisch. Malen Sie sich im Geiste ein schönes Gespräch aus. Schieben Sie negative Gedanken beiseite wie “Der möchte sicher nicht mit mir sprechen” oder “Ich werde sicher nur blöde Sachen sagen”.

- Beruhigen Sie sich mit Atemübungen: Atmen Sie durch die Nase ein und halten Sie die Luft kurze Zeit an. Stellen Sie sich vor, dass beim Ausatmen die Anspannung Ihren Körper verläßt. Wiederholen Sie die Übung bis Sie ruhig werden.

- Gehen Sie auf die Person zu und stellen Sie sich vor. Sprechen Sie deutlich und lächeln Sie dabei. Fügen Sie am besten noch einen Satz an, dessen Thema sich als Gesprächsgrundlage eignet.

Auf einer Faschingsparty loben Sie das Kostüm Ihres Gesprächspartners: “Hallo, ich bin Georg Müller. Ihr Kostüm ist wirklich orginell.”

An der Bushaltestelle bietet sich folgender Satz an: “Hallo, ich bin Georg Müller. Ich habe Sie schon öfter im Bus sitzen sehen.”

In Krisensituationen aktiv handeln

In einer Krisensituation - egal ob im Privat- oder Geschäftleben - gilt die Devise: Sofort handeln und alles notwendige tun um die Krise zu meistern.

Wenn Sie statt dessen in Selbstmitleid und Depression verfallen, wird die Situation nicht besser. Im Gegenteil. Oftmals wird sie noch schlimmer, weil wichtige Schritte zur Lösung der Notlage verzögert werden oder sogar ganz unterbleiben.

Also: Durchatmen und die Sache anpacken, auch wenn es noch so schwer fällt. Je schneller sie was unternehmen, desto schneller bekommen Sie auch wieder Oberwasser.

Mutlosigkeit bekämpfen

Sind Sie mutlos und niedergeschlagen? Haben Sie das Gefühl ein Versager/eine Versagerin zu sein? Dann hilft Ihnen vielleicht folgender Trick: Nehmen Sie Bleistift und Papier zur Hand und schreiben Sie alles nieder, was zu Ihren Gunsten steht. Zum Beispiel:

- Was Sie in ihrem Leben erreicht haben
- Was Sie alles können, das andere nicht können
- Was Sie schönes in Ihrem Leben erlebt haben
- Was Sie besitzen, das andere nicht besitzen
…und so weiter

Sie werden sehen, dass sich bald Ihre Laune hebt und das es das Leben eigentlich mit Ihnen gut meint.

Erfolg durch positive Ausstrahlung

Wie Sie auf andere Menschen wirken, entscheidet darüber, ob man Sie sympathisch findet oder nicht. Das hat einen maßgeblichen Einfluss auf Ihren Erfolg im Beruf und Privatleben.

Es gibt einen einfachen Weg, selbst herauszufinden wie man wirkt. Bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens, Sie in verschiedenen Situationen mit einer Videokamera zu filmen: Beim Einkaufen, beim geselligen Zusammensein in der Stammkneipe oder mal zwischendurch bei der Hausarbeit.

Sie werden überrascht sein, wie Sie bei den verschiedenen Tätigkeiten wirken: Mal abweisend, mal freundlich oder unfreundlich und mal introvertiert. Benutzen Sie die Aufnahmen, um zu lernen im richtigen Moment zu lächeln, dem Gegenüber in die Augen zu sehen oder auch mal verbindlich etwas zu fordern, statt sich vom Verhandlungspartner niederbügeln zu lassen.