Japan

Die Japaner erwarten von Ausländern nicht, dass sie sich bis in die Feinheiten mit ihrem komplizierten Gesellschaftssystem auseinander setzen. Einiges sollte man dennoch beachten.

Kleidung: Business-Frauen sollten in Japan noch formeller gekleidet sein als zu Hause. Legere Kleidung ist im Geschäftsleben tabu. Auch Weiß als Kleidungsfarbe sollte vermieden werden - Weiß ist in Asien die Farbe der Trauer.

Begrüßung: Üblich ist der Kotau, die Verneigung. Bei der Begrüßung westlicher Besucher bemühen sich viele Japaner jedoch um die Kombination von Händedruck und leichter Verbeugung. Kommen Sie Ihrem Gastgeber dadurch entgegen, indem sie den meist weichen, ungeübten Händedruck ihres Gegenübers nicht allzu hart erwidern.

Bei Tisch: Überlassen Sie Ihrem Gastgeber im Restaurant die Bestellung. Bei der Frage nach Ihren Wünschen keine Extra-Touren drehen, da es sich um eine reine Höflichkeitsfloskel handelt. Ein Europäer muss nicht unbedingt mit Stäbchen essen, er bekommt auch sein gewohntes Besteck. Für Stäbchenesser: Es gilt als unhöflich, die Hölzer nach dem Essen in den übrig gebliebenen Reis zu stecken. Dagegen dürfen Reis- und die Suppenschüssel aber bis zum Mund gehoben werden, damit man schneller “schaufeln” und besser trinken kann. Den obligaten Trinkspruch mit einem Glas Sake müssen Sie unbedingt erwidern.

17:35

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