Aktiv zuhören

Gespräche mit Ihrem Partner oder dem Kunden werden effektiver und besser, wenn Sie aktiv zuhören:

1. Schenken Sie Ihrem Geprächspartner Aufmerksamkeit. Halten Sie Ihre Gedanken beim Thema und schweifen Sie nicht ab. Die einfachste Möglichkeit Interesse an dem Gespräch zu zeigen ist, Blickkontakt herzustellen.

2. Geben Sie ein positives Feedback. Lächeln und nicken Sie hin und wieder.

3. Lassen Sie den Redner aussprechen. Wenn Sie unterbrechen, legen Sie Desinteresse und Egoismus an den Tag.

4. Fassen Sie die Aussage des Anderen am Ende kurz zusammen. So gehen Sie sicher, dass Sie den Inhalt richtig verstanden haben. Ihr Gesprächspartner erkennt, dass Sie interessiert sind und fühlt sich verstanden.

5. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. So verhindern Sie Mißverständnisse und zeigen, dass Ihnen an dem Gespräch etwas liegt

Kommunikation: Vielredner einbremsen

So verhindern Sie, dass eine Person in einer Diskussion dominiert und so die anderen Teilnehmer langweilt:

- Vermeiden Sie Blickkontakt, zustimmende Gesten und Worte wenn die dominierende Person am Reden ist. So zeigen Sie ihm oder ihr, dass Sie das Gesagte nicht interessiert.

- Lassen Sie sich von dem Schwätzer nicht unterbrechen:
Sprechen Sie mit gleichmäßiger Lautstärke weiter, wenn Sie bemerken, dass der Vielredner wieder zuschlagen möchte. Sobald Sie leiser sprechen, wird er oder sie das Wort ergreifen. Vermeiden Sie in diesem Fall konsequent den Blickkontakt. Wenden Sie sich den anderen Teilnehmern dagegen offen zu.

- Sollten Sie dennoch unterbrochen werden, wehren Sie sich. Eine friedliche Methode ist der Satz: “Entschuldigen Sie, dass ich weiterrede, während Sie mich unterbrechen.” Hilft das nichts, erklären Sie laut und deutlich: “Lassen Sie mich bitte aussprechen.”

Geben Sie den Anderen in der Runde die Möglichkeit mitzureden:

- Lenken Sie die Diskussion bewusst auf Teilnehmer, die noch nicht zum Zug gekommen sind. Wenn Sie das Wort haben, beenden Sie den Redebeitrag mit einer Frage an eine dieser Personen. Zum Beispiel: “Wie sehen Sie das, Herr Müller?”. Reißt der Vielredener trotz dieser Ablenkungsmaßnahme das Gespräch an sich, erscheint er äußerst unhöflich.

Kommunikation: “Wie geht`s” vermeiden

Vermeiden Sie die Floskel “Wie geht`s”, wenn Sie sich mit einem neuen Bekannten unterhalten. Personen die Sie nicht so gut kennen, werden dadurch in die Enge gedrängt. Sie fühlen sich vielleicht zu einer Notlüge “Danke, gut” genötigt. Ist die Person offener, so erzählt sie ihnen sämtliche Probleme. Meistens möchte man diese zumindest am Anfang eines Gespräches nicht diskutieren.

Stellen Sie die Frage “Wie geht`s” erst, wenn Sie den Gesprächspartner besser kennen. Zudem sollten Sie sich ernsthaft für die Situation des Anderen interessieren.

Ein Gespräch richtig beenden

So schließen Sie eine Unterhaltung oder ein Geschäftsgespräch richtig ab:

- Lassen Sie Ihren Blick öfter durch den Raum gleiten.

- Nehmen Sie Gegenstände wie Handtasche, Brille oder Geldbeutel zu sich. Das sind eindeutige Signale, dass Sie das Gespräch beenden möchten.

- Fassen Sie den Inhalt oder das Ergebnis des Gesprächs zusammen. Ist das nicht möglich, so verwenden Sie Floskeln wie: “In diesem Sinne”. Bei geschäftlichen Gesprächen fassen Sie zusammen, welche Schritte als Nächstes erfolgen sollen, also “gut, als nächstes bekommen Sie von uns ein Angebot…”

Namen eines neuen Gesprächspartners wiederholen

Nennen Sie den Namen eines neuen Bekannten im Gespräch hin und wieder. Bauen Sie Ihn in den Satz ein. Zum Beispiel: “Wie finden Sie das neue Einkaufszentrum in der Stadt, Frau Müller?”

Durch die Wiederholung setzt sich der Name in Ihrem Gedächtnis besser fest. Zudem wird sich der Gesprächspartner geschmeichelt fühlen, wenn er seinen Namen hört.

Wiederholen Sie den Namen jedoch nicht zu häufig. Sonst wirkt die Kommunikation gestellt.

Gespräch in Gang halten

So vermeiden Sie Schweigen wenn Sie sich mit einem neuen Bekannten oder Geschäftspartner unterhalten:

- Stellen Sie offene Fragen, anstatt solcher, die man einfach mit Ja oder Nein beantworten kann. Fragen Sie beispielsweise: “Wohin reisen Sie am liebsten?” anstatt “Waren Sie schon einmal in Italien?”. Der Gesprächspartner hat die Gelegenheit so viele Informationen preiszugeben wie er möchte. Die Antwort bietet Stoff für weitere Fragen oder Kommentare Ihrerseits.

- Vermeiden Sie sehr persönliche Themen wie Religion, Todes- oder Krankheitsfälle oder politische Meinungen. Andernfalls geraten Sie leicht in schwierige Gespräche oder gar Streitigkeiten.

Smalltalk richtig führen

Auf Stehempfängen, bei Treffen mit Geschäftspartnern aber auch im privaten Kreis gilt es manchmal mit etwas Smalltalk über die Runden zu kommen. Doch die Kunst des belanglosen Gesprächs hat es in sich. Wer nicht aufpasst, tritt schnell ins Fettnäpfchen.

Vermeiden Sie auf jeden Fall Gespräche über Politik. Sie könnten sich schnell alle Sympathien verscherzen. Schließlich könnte Ihr Gegenüber einer anderen politischen Richtung anhängen.

Auch Religion sollte tabu sein, genauso wie Geld und kontrovers diskutierte Themen des aktuellen Zeitgeschehens. Zum Beispiel die Umweltpolitik und daraus resultierende Benzinpreise. Heben Sie sich solche Themen auf, bis Sie Ihr Gegenüber besser kennen gelernt haben.