Visualisieren Sie Ihre Ziele
Sie erreichen Ihre Ziele eher, wenn Sie diese vor Ihrem inneren Auge visualisieren, also sichtbar machen.
Denken Sie sich genau in die Situation hinein, die herrscht, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben:
Wie sieht das Ergebnis aus?
Wie wirkt sich das Ergebnis auf Ihre persönliche Situation aus?
Stellen Sie sich vor, wie es ist, den neuen Arbeitsplatz zu haben, oder das fertige Projekt zu sehen.
Wie reagiert Ihre Umgebung, Ihr Chef, Ihre Familie darauf? Versetzen Sie sich in die Situation einer Feier hinein.
Worüber freuen Sie sich am meisten? Seien Sie schon jetzt stolz auf das, was Sie erreichen werden.
Wenn Sie das Ziel konkret visualisiert haben, können Sie sich auch vorstellen, wie Sie es erreicht haben.
Erkennen Sie den Trick?
Auf diese Weise finden Sie vom Endpunkt aus rückwärts den idealen Weg zum Ziel.
Wer geht vor: Dame oder Herr?
Normalerweise lässt der Gentleman der Dame den Vortritt.
Das gilt allerdings nicht beim Treppensteigen. Hier sollte der Herr vorangehen. Der Grund: So kann er ihr nicht unter den Rock sehen.
Beim Treppabgehen ist es wieder andersherum. Hier geht der Herr voran um im Falle eines Falles die Dame aufzufangen.
Auf realistische Ziele bei leistungsbezogenen Prämien achten
Immer mehr Unternehmen gehen dazu über, leistungsbezogene Prämien zu zahlen. Dazu wird in einem so genannten Mitarbeitergespräch ein Ziel definiert, bei dessen Erreichen eine Prämie ausgezahlt wird.
Das Problem dabei: Das angestrebte Ziel muss erreichbar sein. Unrealistische Zielvorgaben wirken demotivierend und bewirken das Gegenteil von dem was beabsichtigt war. Statt zum Wohle der Firma einen erhöhten Einsatz zu zeigen, strengt sich der Mitarbeiter überhaupt nicht mehr an.
Als betroffener Mitarbeiter sollten Sie deshalb unbedingt schon im Mitarbeitergespräch auf Zielvorgaben bestehen die Sie auch erreichen können. Und natürlich sollte der Mehraufwand auch der angebotenen Prämie entsprechen. Denn es rechnet sich nicht, wegen ein paar Hundert Mark unzählige Überstunden zu schieben.
Wenn Sie der Vorgesetzte sind, dann sollten Sie schon im Vorfeld das Potenzial des Mitarbeiters ausloten. Nur wenn Sie dem Mitarbeiter ein Ziel gegeben haben, dass er erreichen kann, erhöhen Sie auch die Effektivität Ihrer Abteilung beziehungsweise Firma.
Kommunikation: Vielredner einbremsen
So verhindern Sie, dass eine Person in einer Diskussion dominiert und so die anderen Teilnehmer langweilt:
- Vermeiden Sie Blickkontakt, zustimmende Gesten und Worte wenn die dominierende Person am Reden ist. So zeigen Sie ihm oder ihr, dass Sie das Gesagte nicht interessiert.
- Lassen Sie sich von dem Schwätzer nicht unterbrechen:
Sprechen Sie mit gleichmäßiger Lautstärke weiter, wenn Sie bemerken, dass der Vielredner wieder zuschlagen möchte. Sobald Sie leiser sprechen, wird er oder sie das Wort ergreifen. Vermeiden Sie in diesem Fall konsequent den Blickkontakt. Wenden Sie sich den anderen Teilnehmern dagegen offen zu.
- Sollten Sie dennoch unterbrochen werden, wehren Sie sich. Eine friedliche Methode ist der Satz: “Entschuldigen Sie, dass ich weiterrede, während Sie mich unterbrechen.” Hilft das nichts, erklären Sie laut und deutlich: “Lassen Sie mich bitte aussprechen.”
Geben Sie den Anderen in der Runde die Möglichkeit mitzureden:
- Lenken Sie die Diskussion bewusst auf Teilnehmer, die noch nicht zum Zug gekommen sind. Wenn Sie das Wort haben, beenden Sie den Redebeitrag mit einer Frage an eine dieser Personen. Zum Beispiel: “Wie sehen Sie das, Herr Müller?”. Reißt der Vielredener trotz dieser Ablenkungsmaßnahme das Gespräch an sich, erscheint er äußerst unhöflich.
Ohne Stress in den Feierabend
War Ihr Arbeitstag wieder einmal Stress ohne Ende? Kreisen Ihre Gedanken noch im Bett um den Job? Dann wird es Zeit, sich von diesem Druck zu befreien.
Denn wenn Sie den Arbeitsstress vor dem zu Bett gehen nicht kompensieren, dann können Sie genauso gut auf bleiben. Denn erholsam wird der Schlaf nicht. Auf Dauer kann unbewältigter Stress sogar zu ernsthaften psychischen Problemen führen.
Und hier einige Strategien um den Stress vor dem Feierabend abzuschütteln:
1. Schließen Sie möglichst alle Arbeiten vor dem Nachhausegehen ab. Sie nehmen so die damit verbundenen Probleme auch nicht mit ins Bett. Bleiben Sie lieber einmal ein paar Stunden länger im Büro, statt eine unruhige und damit wertlose Nacht zu verbringen.
2. Treiben Sie Sport. Gehen Sie Schwimmen, ins Fitnessstudio oder fahren Sie eine Stunde Fahrrad. Dabei können Sie sich abreagieren, sie kommen auf andere Gedanken und können sich so wunderbar entspannen. Übrigens: Lieber noch um 22.00 Uhr einen Dauerlauf durch den Park machen, als gestresst den Tag zu beenden. Zur Not tut es auch ein halbstündiger Spaziergang.
3. Nehmen Sie sich Zeit. Es bringt nichts, spät abends gestresst nach Hause zu kommen und dann gleich ins Bett zu gehen. Machen Sie für zwei Stunden etwas anderes. Lesen Sie zum Beispiel ein Buch. Das gibt Ihrem Kopf Zeit, den angestauten Stress vor dem zu Bett gehen abzubauen.
4. Auch wenn es manchmal schwer fällt. Machen Sie im Job jede Stunde eine kurze Pause. Schließen Sie die Augen und denken Sie an etwas schönes, etwa Ihren Urlaub. Machen Sie ein paar Gymnastikübungen, am besten an der frischen Luft. Wenn Sie das relgelmäßig tun, verarbeiten Sie schon in der Arbeit den anfallenden Stress besser.
So glänzen Sie im Bewerbungsgespräch
Sie bemühen sich um eine neue Arbeitsstelle? Dann haben Sie die erste Hürde genommen, sobald Sie zu einem persönlichen Gespräch geladen werden. Dabei müssen Sie von Angesicht zu Angesicht mit dem Personalchef beweisen, was Ihre Bewerbungsunterlagen versprechen. Gut wenn Sie wissen, wie so ein Gespräch abläuft:
1. Phase - zwangloses Kennen lernen
Das scheinbar zwanglose Geplauder hat den Zweck die Nervosität des Bewerbers abzubauen. Aber Vorsicht: Der Personalchef schätzt Sie jetzt schon ein. Mit einem freundlichen Auftreten können Sie die Situation nutzen und Sympathiepunkte sammeln. Keinesfalls sollten Sie sich verstellen. Markieren Sie nicht den forschen Jungdynamiker, wenn Sie es nicht sind. Ein erfahrener Personalchef wird merken ob Sie etwas vortäuschen.
2. Phase - Selbstauskunft
Es wird Ernst. Ihr Gegenüber wird Sie bitten etwas über sich selbst zu erzählen. Er wird wissen wollen was Sie bisher gemacht haben, warum Sie Ihre Arbeitsstelle wechseln möchten und warum Sie in dieser Firma arbeiten wollen. Sie kommen hier am besten über die Runden, wenn Sie sich schon vorher auf die möglichen Fragen vorbereitet haben. Am besten Sie üben diese Phase gemeinsam mit einem Bekannten in einem Rollenspiel ein. So kommen Sie später nicht ins Schleudern und können besonders überzeugend auftreten.
3. Phase - das Unternehmen wird vorgestellt
Im letzten Teil des Gesprächs wird Ihnen der Personalchef das Unternehmen vorstellen. Entscheidend ist, dass Sie sich auch hier gut vorbereitet zeigen. Sie sollten möglichst viel über die Firma in Erfahrung gebracht haben, damit Sie die passenden Fragen stellen können. Sie zeigen damit, dass Sie sich tatsächlich dafür interessieren hier zu arbeiten. Außerdem können Sie diese Phase nutzen um herauszufinden, ob dieser Arbeitgeber wirklich der Richtige für Sie ist.
Lösen Sie Probleme in vier Schritten
Gehen Sie Ihre Probleme konstruktiv an:
1. Definieren Sie das Problem möglichst genau. Nicht immer sind die tiefliegenden Gründe sofort zu erkennen.
Ein Beispiel:
Sie werden mit Ihrer Arbeit nicht mehr fertig. Überlegen Sie, ob sich die Qualität oder die Quantität der Arbeit erhöht hat. Vielleicht sind Sie unkonzentrierter, weil Sie dauerhaft schlecht schlafen. Im letzteren Fall bekäme das Problem einen anderen Blickwinkel. Analysieren Sie, warum sie schlecht schlafen.
2. Führen Sie ein Brainstorming durch: Schreiben sie jede erdenkliche Lösung, die Ihnen einfällt auf. Vermeiden Sie in dieser Phase jegliche Bewertung. Notieren Sie auch die absurdesten Vorschläge.
3. Bewerten Sie nun die einzelnen Vorschläge. Überlegen Sie, welcher sich am besten in die Tat umsetzten läßt. Möglicherweise kombinieren Sie zwei Ideen miteinander.
4. Treffen Sie ein Entscheidung. Setzten Sie diese so schnell wie möglich um.
Kommunikation: “Wie geht`s” vermeiden
Vermeiden Sie die Floskel “Wie geht`s”, wenn Sie sich mit einem neuen Bekannten unterhalten. Personen die Sie nicht so gut kennen, werden dadurch in die Enge gedrängt. Sie fühlen sich vielleicht zu einer Notlüge “Danke, gut” genötigt. Ist die Person offener, so erzählt sie ihnen sämtliche Probleme. Meistens möchte man diese zumindest am Anfang eines Gespräches nicht diskutieren.
Stellen Sie die Frage “Wie geht`s” erst, wenn Sie den Gesprächspartner besser kennen. Zudem sollten Sie sich ernsthaft für die Situation des Anderen interessieren.
Ein Gespräch richtig beenden
So schließen Sie eine Unterhaltung oder ein Geschäftsgespräch richtig ab:
- Lassen Sie Ihren Blick öfter durch den Raum gleiten.
- Nehmen Sie Gegenstände wie Handtasche, Brille oder Geldbeutel zu sich. Das sind eindeutige Signale, dass Sie das Gespräch beenden möchten.
- Fassen Sie den Inhalt oder das Ergebnis des Gesprächs zusammen. Ist das nicht möglich, so verwenden Sie Floskeln wie: “In diesem Sinne”. Bei geschäftlichen Gesprächen fassen Sie zusammen, welche Schritte als Nächstes erfolgen sollen, also “gut, als nächstes bekommen Sie von uns ein Angebot…”
Namen eines neuen Gesprächspartners wiederholen
Nennen Sie den Namen eines neuen Bekannten im Gespräch hin und wieder. Bauen Sie Ihn in den Satz ein. Zum Beispiel: “Wie finden Sie das neue Einkaufszentrum in der Stadt, Frau Müller?”
Durch die Wiederholung setzt sich der Name in Ihrem Gedächtnis besser fest. Zudem wird sich der Gesprächspartner geschmeichelt fühlen, wenn er seinen Namen hört.
Wiederholen Sie den Namen jedoch nicht zu häufig. Sonst wirkt die Kommunikation gestellt.