Lizenzen für Warenmuster, Produkte und Maskottchens

Werbemäßig macht es sich immer gut, wenn man seine Waren oder Dienste mit bekannten Fernsehfiguren, Markennamen oder Produktbezeichnungen “anreichern” kann. Allerdings ist die einfache Übernahme solcher Attribute verboten, es sei denn, man erwirbt sie legal durch Lizenz. Wo und wie kommt man aber an die richtigen Lizenzvergeber? Was ist bei der Lizenzübernahme zu beachten?

Über das Wie erteilt ihnen jeder Patentanwalt detaillierte Auskünfte. Für das Wo empfiehlt es sich, den “Licensing- Reporter- Europe” zu lesen. Diese in englisch geschriebene, illustrierte Zeitschrift enthält Berichte und Angebote von Firmen, die international interessante Lizenzen anbieten. Das reicht von den gängigsten TV- Figuren, über die WM- Maskottchen bis zu Asterix und Mickymaus. Das Blatt wird in Europa herausgegeben von:

A4 International, Pippingford Park Manor, Nutley, Sussex TN 22 3 HW, England, Tel.: (0) 82 571 32 77, Fax: (0) 82 371 27 27.

US- Office: 5th Floor, 41 Madison Avenue, New York, NY 10010, USA.

Der Verlag gibt auch das Sammelverzeichnis “European Directory of Licences” (Verzeichnis der europäischen Lizenznehmer) heraus.

Interessierte Firmen sollten entsprechendes Informationsmaterial, evtl. mit einem Probeexemplar anfordern. Englischer Brieftext auf Geschäftsbriefbogen ist ratsam.

Beratungshilfen für Existenzgründung bzw. Existenzaufbau

Folgende Anschriften gewähren öffentliche Beratungshilfen für die Existenzgründung bzw. den Existenzaufbau. Von dort erfahren Sie ggf. auch die jeweils für Sie zuständigen örtlichen Berateradressen:

* Handwerk: Zentralverband des Deutschen Hundwerks, Johanniterstr. 1, 53113 Bonn F 0228- 545-1

* Industrie: Bundesverband der Deutschen Industrie e. V., Gustav- Heinemann- Ufer 84- 88, 50968 Köln, F 0221 - 37081

* Deutscher Industrie- und Handelstag (DIHT), Adenauerallee 148, 53113 Bonn, F 0228 - 1040

* Bundesverband der Selbständigen e. V.,- Deutscher Gewerbeverband - BDS, Coburger Str. 1A, 531 13 Bonn, F 0228 - 232 026-28

* Groß- und Außenhandel: BBG - Bundesbetriebsberatungsstelle für den Deutschen Groß- und Außenhandel GmbH, Kaiser- Friedrich- Str. 13, 53113 Bonn, F 0228 - 213 958 und 225 550

* Einzelhandel: Leitstelle für die Gewerbeförderungsmittel des Bundes im Einzelhandel, Sachsenring 89, 50677 Köln, F 0221 - 328 210

* Handelsvertreter und -makler: Unternehmensberatung für die Wirtschaft GmbH, Landgrafenstr. 16, 10787 Berlin, F 030 - 261 18 26

* Verkehr: Zentralarbetisgemeinschaft des Straßenverkehrsgewerbes (ZAV), Breitenbachstr. 1,60487 Frankfurt, F 0611 - 775 719

* Gastgewerbe: Interhoga, Kronprinzenstr. 46, 53173 Bonn, F 0228 - 362 016 - 19

* Reisebürogewerbe: Deutscher Reisebüroverband e. V., Gärtnerweg 3, 60322 Frankfurt, F 061 1 - 550 806-7

Informationsstellen der Bundesländer:

* Zentrale für Wirtschaftsförderung beim Landesgewerbeamt Baden- Württemberg, Kanzleistr. 19, 70191 Stuttgart
* LfA Bayerische Landesanstalt für Aufbaufinanzierung, Königinstr. 15, 80539 München
* Berliner Industriebank AG, Landecker Str. 2- 3, 14199 Berlin
* Handelskammer Bremen, Hinter dem Schütting 8, 28195 Bremen
* HLT - Hessische Landesentwicklungs- und Treuhandgesellschaft mbH, Abraham- Lincoln- Str. 38- 42, 65189 Wiesbaden
* Referat Industrieansiedlung im niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, Friedrichswall 1,30159 Hannover
* GfW - Gesellschaft für Wirtschaftsförderung in Nordrhein- Westfalen, Kavalleriestr. 8- 10, 40213 Düsseldorf
* RPW- Rheinlandpfälzische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH, Erthalstr. 1, 55118 Mainz
* Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH, An der Römerbrücke 22, 66121 Saarbrücken
* Wirtschaftsförderungsgesellschaft Schleswig- Holstein mbH, Sophienblatt 60, 24114 Kiel

Ausführliche Information erhalten Sie auch bei der jeweils zuständigen IHK. Die Telefonauskunft nennt Ihnen gerne Anschrift und Rufnummer.

Warnsignale für Burnout

Die gute Nachricht: Burnout entsteht nicht von Heute auf Morgen. Es ist ein Prozess, der jederzeit durch äußere oder innere Veränderungen gestoppt werden kann. Die nicht so gute Nachricht: Anfangssymptome das Burnout sind simplem Arbeitseifer zum Verwechseln ähnlich. Zehn frühe Warnsignale:

1. Hyperaktivität
2. Freiwillige unbezahlte Mehrarbeit
3. Gefühl der Unentbehrlichkeit
4. Gefühl, nie Zeit zu haben
5. Verleugnen eigener Bedürfnisse
6. Verdrängung von Misserfolgen und Enttäuschungen
7. Beschränkung sozialer Kontakte auf den Job
8. Chronische Müdigkeit
9. Energiemangel
10. Erhöhte Unfallgefahr

Erfolgreiche Spinoffs

1. Die Geschäftsidee:
Der schwierigste Schritt für Forscher und Entwickler ist der Wechsel von der Technik- auf die Markseite. Vor der Selbständigkeit sollten Gründer analysieren, wie groß das Kundenpotential für ihr Produkt ist und was die Konkurrenz bietet. Außerdem wichtig: Welche Zusatzleistungen sind erwünscht? Soll die Firma national oder international tätig sein?

2. Wichtige Kontakte:
Potentielle Chefs sollten sich früh in das Netzwerk ihres Instituts einklinken. Denn je älter die Kontakte, desto hilfsbereiter sind Experten, wenn sie als Türöffner für die Firma herhalten sollen. Deshalb regelmäßig Branchen-Insider besuchen oder so oft wie möglich Veranstaltungen mit Experten organisieren. Auf Nummer Sicher geht, wer noch aus Unizeiten Referenzkunden in den Betrieb einbringt.

3. Der Professor:
Es kann nie schaden, den Dozenten über die geplante Gründung auf dem Laufenden zu halten. Dabei ist zu klären, ob der Professor sich finanziell und mit fachlichem Know-how beteiligen soll - und wenn ja, welche Mitspracherechte er bekommt.

4. Das Institut:
Teure Apparate stehen meist ungenutzt herum. Schlagen Sie ein Geschäft vor: Gegen geringes Entgelt tragen Sie zur besseren Auslastung bei. Das nützt dem Institut und der Firma. Außerdem klären: Wie oft dürfen Sie Computer, Onlineanschlüsse oder Faxe mitbenutzen?

5. Die Zeit:
Bis ein Prototyp aus dem Institut tatsächlich markreif ist, vergeht in der Regel ein Jahr. Zusätzlich ist der bürokratische Aufwand nicht zu unterschätzen. Sichere Alternative: Parallel zur Assistentenzeit oder Doktorarbeit die Selbständigkeit anschieben.

6. Das Team:
Neben einem Techniker sollte auch ein Wirtschaftler zum Management gehören. Außerdem gilt: Je schneller die Firma wächst, desto eher sollten sich Gründer aufs Kerngeschäft konzentrieren und für Marketing oder Rechnungswesen Spezialisten einkaufen.

7. Die Finanzen:
Die risikoscheuen Banken unterstützen unerfahrene Jungchefs nur sehr ungern. Deshalb müssen Gründer oft Förderquellen anzapfen. Speziell für Spinoffs gibt es etliche Programme.

Effektiver arbeiten - Leistungskurve beachten

Fast alle Menschen haben die gleiche Leistungskurve. Sie steigt am Morgen steil an um bis zum Vormittag ihren höchsten Wert zu erreichen. Danach fällt sie rapide bis zum Frühnachmittag ab. Ab dem Spätnachmittag steigt sie wieder kontinuierlich bis zum Spätabend an. Hierbei erreicht sie aber nicht den Höchstwert vom Vormittag.

Mit dem Wissen um Ihre Leistungskurve können Sie Ihre Arbeit effektiver über den Tag verteilen. Wichtige Arbeiten, die Ihre volle Konzentration verlangen, legen Sie auf den Vormittag. Weniger wichtige Arbeiten, etwa Telefonate legen Sie auf den frühen Nachmittag. Routinearbeiten sind am besten am Spätnachmittag aufgehoben.

Besprechungen und Konferenzen sind in den Morgenstunden am effektivsten. Allerdings berauben Sie sich damit Ihrer besten Arbeitszeit. Hier müssen Sie abwägen, was Ihnen wichtiger ist.

Wie Ihre Besprechung zügig vorankommt

Jede Minute, die bei einer Besprechung eingespart werden kann, treibt Aufgaben voran, die sonst liegenbleiben würden.

Deshalb hier einige Leitungstipps für die schnelle Durchführung einer Besprechung:

Fangen Sie pünktlich an.

Bestimmen Sie eine Person für die Protokollführung (falls noch nicht festgelegt).

Ernennen Sie einen “Zeitführer”, der für die Einhaltung der vorgegeben Zeiten pro Tagesordnungspunkt sorgt.

Weichen Sie nicht von der Tagesordnung ab.

Halten Sie die Diskussion unter Kontrolle, damit sie nicht in Streit oder Langatmigkeit abgleitet.

Begrenzen Sie die Redezeit der einzelnen Teilnehmer.

Lassen Sie keine zeitraubenden Auseinandersetzungen zu.

Wiederholen Sie Ergebnisse oder Entscheidungen, lassen Sie den Protokollführer die Aufzeichnungen vorlesen.

Lassen Sie das Protokoll sofort kopieren und geben Sie jedem Teilnehmer ein Exemplar.

Brechen Sie die Besprechung ab, falls Ergebnisse nicht erreicht werden, weil Zahlen, Daten, Fakten fehlen.
Besprechungen sollten mit Entscheidungen beendet werden und nicht mit Floskeln wie “Lassen Sie uns darüber nachdenken und in nächster Zeit darüber sprechen”.

Team-Management: So sparen Sie Zeit bei Team-Besprechungen

“Eigentlich wollte ich noch 2 weitere Punkte ansprechen. Aber dazu ist jetzt keine Zeit mehr”, heißt es nicht selten nach einer Besprechung. Kennen Sie das auch? Sie diskutieren ewig und lassen daher Meeting auf Meeting folgen. Aber Entscheidungen fallen dadurch nicht schneller.

Deshalb sollten Sie sich dafür einsetzen, die richtige Methode für Meetings anzuwenden. Entwickeln Sie einen Maßnahmenplan, den Sie beim nächsten treffen besprechen. Es ist auch Ihre Zeit, die in unendlichen Sitzungen ausgesessen wird.

Maßnahme 1: Besprechungen reduzieren.
Nicht immer sind Teamsitzungen notwendig. In manchen Fällen reicht eine Mitteilung oder das Einzelgespräch.

Maßnahme 2: Grenzen setzen.
Das Ziel und die zeit einer Besprechung müssen klar definiert sein. Eine Uhr auf dem Tisch hilft Ihnen, das vereinbarte Zeitbudget einzuhalten.

Maßnahme 3: Rollenverteilung klären.
Setzen Sie einen Moderator und/oder einen Zeit-Controller ein, visualisieren Sie auf Flipchart oder Metaplantafel.

Maßnahme 4: Sach- und Beziehungsebene trennen.
Legen Sie als Moderator Regeln zur Trennung von Sach- und Beziehungsebene fest. Die meisten Besprechungen dauern deshalb so lange, weil “zwischen den Zeilen” Beziehungen und persönliche Kontakte zum Thema gemacht werden. Das führt aber zu keinem Ergebnis. Kehren Sie zum eigentlichen Thema zurück und machen Sie Konflikte im Team zum ausdrücklichen Gegenstand einer späteren Diskussion.

Maßnahme 5: Vorbereitungen treffen.
Fordern Sie von allen Beteiligten, ihre entsprechenden Unterlagen parat zuhalten. Wenn das Telefon stört, Visualisierungsmaterial oder Stühle fehlen, kann gut eine Viertelstunde oder mehr verloren gehen.

Maßnahme 6: Besprechungsphasen beachten.
Achten Sie auf diese Besprechungsreihenfolge:
- Zu Beginn: Problemformulierung mit kurzen Statements zum Stand der einzelnen Arbeitsfelder.
- Die Folge: Lösungsvorschläge sammeln oder ein Meinungsbild malen.
- Resultat: Entscheidung treffen.
- Dann folgt die Planung: Verantwortlichkeiten zuteilen, Fristen festlegen und Möglichkeiten der Erfolgskontrolle überlegen.

Maßnahme 7: Entscheidungen treffen.
Viele Besprechungen scheitern daran, daß Teamleiter nicht in der Lage sind, schnell Entscheidungen zu treffen. Wenn das in Ihrem Team der fall ist, sollten Sie auf Entscheidungen drängen. Denn es wird nicht leichter, wenn ein Thema doppelt oder dreifach beleuchtet wird.
Kommen in einer Routinebesprechung grundlegende Fragen zur Sprache, sollte dafür ein Extratermin festgelegt werden, auf den sich jedes Teammitglied entsprechend vorbereiten soll.

Telefonieren: 10 Tipps für Ihre Gesprächsvorbereitung

Sammeln Sie so viele Informationen über ihr Gegenüber, wie Sie auftreiben können. Es reicht nicht der Name, sondern Sie benötigen Funktion und Entscheidungsbefugnis. So vermeiden Sie zeitraubende “Durchfragerei” und haben einen besseren Stand im Gespräch.

Erstellen Sie sich einen Telefonleitfaden. Darin sollten eine Kurzvorstellung Ihrer Person und des Unternehmens sowie eine Kurzversion über den Zweck Ihres Anrufs enthalten sein. Sie verhindern so die Gegenfrage über Ihre Person oder nach dem Grund Ihres Anrufes. Damit sparen Sie zeit und tragen zum positiven Gesprächseinstieg bei.

Der Angerufene wird durch den Anruf meist aus seiner Arbeit herausgerissen. Machen Sie Ihm schnell den Nutzen des Gesprächs mit Ihnen deutlich. Er kann Sie und Ihr Anliegen dann für sich einsortieren und schneller verstehen, worum es Ihnen geht. So ist er mit seinen Gedanken ganz bei Ihnen. Außerdem sparen Sie Zeit, falls Sie wider Erwarten nicht den geeigneten Ansprechpartner erreicht haben.

Bereiten Sie sich auf Mögliche Einwände Ihres Gesprächspartners vor. Sie werden so von einigen Fragen nicht überrascht und müssen sich nicht ausschweifend formulierte und Zeit stehlende Argumente “ausdenken”. Zudem haben Sie dann den Kopf frei, um das Gespräch in Ihrem Sinne zu steuern.

Bereiten Sie Fragen vor, um die Wünsche, Bedürfnisse oder Probleme Ihres Gegenübers zu erfahren. Hier gilt das Motto: “Wer fragt, der führt”. Wenn Sie wissen, was Sie fragen wollen, müssen Sie nicht erst während des Gesprächs mühsam grübeln.

Führen Sie Ihre Telefonanrufe zum richtigen Zeitpunkt durch. Beispielsweise ist der Montagmorgen ein ungünstiger Termin. Hier sind oft Meetings und Besprechungen angesetzt. Generell bietet sich die zeit von 8:30 bis 11:00 Uhr sowie von 14:30 bis 16:00 Uhr an. Freiberufler können Sie auch später anrufen.

Die besten Anrufzeiten sollten Sie aber durch eigene Beobachtung untermauern, indem Sie über längere zeit festhalten, wann Sie wen erreicht haben. Denn nur Sie wissen über die Besonderheiten Ihrer Gesprächspartner. Dieser Aufwand kann sich schon bei Ihrem nächsten Anruf auszahlen.
Legen Sie sich alle notwendigen Unterlagen sortiert und griffbereit zurecht. Das beginnt bei dem letzten Schriftwechsel und endet bei Ihrem Terminplan zum festlegen des Folgekontaktes.

Definieren Sie vorab Ziele, die Sie erreichen wollen. Es kann ein Minimalziel sein, beispielsweise daß der Gesprächspartner Ihr Produkt kennen lernt und Sie um die Zusendung von Unterlagen bittet. Es kann auch ein Maximalziel sein: der Verkaufsabschluß. Die Zieldefinition verhindert, daß Sie Nebenthemen zu ausgiebig, Ihr Hauptanliegen jedoch zu kurz behandeln. Denn eines darf nicht passieren: ein zweiter Anruf mit dem Tenor: “Ich habe ja ganz vergessen …”

Auch das beenden Ihres Gesprächs sollten Sie planen, zumindest, wenn Sie noch nicht so routiniert sind. Der erste Eindruck haftet genauso wie der letzte am besten im Gedächtnis Ihres Gesprächspartners.

Bevor Sie einen wichtigen Geschäftlichen Anruf tätigen, sprechen Sie sich warm, indem Sie vorher weniger wichtige Telefonate führen. Kein Sportler geht unaufgewärmt in einen Wettkampf, das Verletzungsrisiko ist zu groß. Warum sollten Sie das Risiko eingehen, einen wichtigen Anruf zu verpatzen? Neben den geschäftlichen Konsequenzen wäre Ihre persönliche Verletzung über den telefonischen Mißerfolg auszukurieren.

So sparen Sie Zeit beim Schreiben

Nicht jede Anfrage müssen Sie mit einem aufwendigen Schreiben beantworten. Vermerken Sie kurze Antworten oder Nachfragen direkt auf dem Ihnen vorliegenden Schreiben - und dann ab ins Fax damit.

Haben Sie alles griffbereit? Flache, beschriftete Schublade mit Geschäftspapier, Faxformularen, Vordrucken, Kurzmitteilungen und Schmierpapier sollten Sie unbedingt direkt an Ihrem Arbeitsplatz haben.

Adressen: Ist Ihre Adreßverwaltung (Papier und/oder EDV) effizient? Wenn Sie häufig suchen müssen: Nehmen Sie sich die Zeit und schaffen Sie Abhilfe.

Sie müssen nicht immer vollständige Texte schreiben. Skizzieren Sie Ihre Entwürfe (Papier oder EDV) und überlassen Sie Ihrer Assistenz die endgültige Formulierung und die optische Gestaltung. Der fertige Brief wird Ihnen zur Unterschrift vorgelegt.

Schreiben Sie stets deutlich lesbar, das erspart Ihnen und dem Empfänger Ihrer Nachricht Zeitverluste durch lästige Rückfragen.

Müssen Sie überhaupt alles schriftlich machen? In vielen Fällen tut es auch ein kurzer Anruf.

Ein unaufgeräumter Schreibtisch birgt viele Ablenkungsgefahren: Räumen Sie auf, schaffen Sie Platz.

Bevor Sie schreiben: Machen Sie sich kurz die wesentlichen Punkte bewußt und legen Sie eine Reihenfolge fest.

Sie legen unbedingt Wert auf Fehlerfreiheit: Überarbeiten Sie Ihren Text höchstens 2mal. Achten Sie beim ersten Mal ausschließlich auf Inhalt (stimmen Fakten und Zahlen?) und Stil. Erst im zweiten Durchgang suchen Sie (im nun bereits geänderten Text) nach Rechtschreib-, Interpunktions- und Grammatikfehlern. Bei kurzen Texten mit unkomplizierten Inhalten können Sie die beiden Arbeitsgänge zusammenlegen. Bei Kurzmitteilungen oder -anmerkungen ist ein schneller Check das Maximum. Lediglich Schreiben von besonderer Bedeutung (mit juristischen, vertraglichen oder wirtschaftlichen Konsequenzen) sollten Sie, Ihr Teilhaber oder Ihre Assistenz weiteren Kontrollen unterziehen.

Prüfen Sie: Was müssen Sie überhaupt selber schreiben? Delegieren Sie und vertrauen Sie auf die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter - Sie haben sie ja schließlich eingestellt.

Der Umgang mit Computer und Textverarbeitung dauert bei Ihnen zu lange? Schaffen Sie unbedingt Abhilfe. Nehmen Sie sich die Zeit, Funktionen und Möglichkeiten besser kennen zu lernen und schneller zu nutzen. 10 verschenkte Minuten pro Tag - das macht eine komplette Woche pro Jahr! Außerdem: Immer wiederkehrende Probleme und Zeitverluste am Computer sind stimmungsstörend und demotivierend.

Sind Sie für den Notfall gerüstet?

Ein Betriebsunfall oder eine plötzliche Krankheit ist sicher das letzte, was Sie sich oder Ihren Mitarbeitern wünschen. Was aber, wenn es doch dazu kommt? Schnelle Hilfe kann Leben und Gesundheit retten, Arbeitskraft erhalten.

Deshalb sollten Sie und andere Mitarbeiter wissen:

Welches sind die Telefonnummern für den Notfall?
Wer hat einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert?
Wo ist der nächste Arzt?
Wo ist das nächste Krankenhaus?
Welche Medikamente sind vorhanden?
Überprüfen Sie regelmäßig die Einhaltung betrieblicher Sicherheitsbestimmungen und vernachlässigen Sie Ihre Büroapotheke nicht. Prüfen Sie diese auf Vollständigkeit, ersetzen Sie Medikamente mit bevorstehendem oder bereits überschrittenem Verfallsdatum. Häufiges und gefährliches Ärgernis: die Pflaster kleben nicht mehr. Und vergessen Sie bei Ihrem Check auch die Verbandskästen Ihrer Firmenfahrzeuge nicht.